Herzliche Gratulation zum 4. Dan, Slava!

Es ist schon eine Weile her, dass Slava (Viacheslav Kunitski) eines Tages zu unserem Training gestoßen ist. Ich kann mich noch lebhaft daran erinnern. Die ersten Eindrücke – zuerst aus der Ferne, dann vorsichtig herantastend, aufmerksam den jeweils anderen musternd. Weder er noch ich wollten überzeugen. Vielmehr fand sofort ein reger Austausch statt. Nonverbal. Einfach so. Kokyu nage hin – kokyu nage her. Zuerst ganz leicht, dann intensiver. Umsichtig, überraschend, fröhlich. Eines war sofort klar – Slava war wohl ein alter Hase im Aikido und dieser Verdacht sollte sich bald bestätigen. Eine echte Bereicherung für unseren Verein!

Umso mehr freut es uns, dass Slava am 20. Oktober 2018 im fernen Omsk bei seinem Lehrer Patrick Benezi, 7. Dan und Shihan, erfolgreich die Prüfung zum 4. Dan Aikikai absolviert hat.

Wir gratulieren sehr herzlich! Schön, dass du bei uns bist!

Mehr von Slava gibt’s in unseren allgemeinen Trainingseinheiten, dienstags, donnerstags und freitags 🙂

Save the date: Aikido Anfängerkurs in Hart bei Graz ab 4. März 2019

Aikido – ist das etwas für mich?

Gleich vorweg: Der Begründer des Aikido (Morihei Ueshiba) war davon überzeugt, dass Aikido für alle ist. Dem ist nichts hinzuzufügen. Wenn auch Sie sich durch das Erlernen einer Kampfkunst persönlich weiterentwickeln wollen, haben Sie ab März 2019 auch in Hart bei Graz die Möglichkeit, Aikido kennenzulernen.

Wann?  Montags, 4. März 2019 – 1. Juli 2019, 18:30 – 20:00 (Feiertage ausgenommen) Kostenloses Schnuppertraining am 4. März 2019
Wo? Haus der Kinder 2. Stock, Schulgasse 1a, 8075 Hart/Graz
Kosten? € 110,-/85,- (Berufstätige/Nicht-Berufstätige); inkludiert sind die Teilnahme am Anfängerkurs inklusive alle übrigen Vereinstrainings!

Was sollte ich zum Training mitbringen? Wie läuft das Training ab?

Am Anfang sind Jogginghose, T-Shirt und die Lust, etwas Neues kennenzulernen, alles, was Sie benötigen. Sollten Sie bereits einen Keikogi (spezielle Übungsbekleidung für Kampfkünste) zu Hause haben, können Sie diesen natürlich auch anziehen. Für den Weg von der Garderobe zur Mattenfläche empfehle ich Hausschuhe.

Wir beginnen das Training mit einer kurzen Meditation gefolgt von Dehnungs- und Lockerungsübungen. Auch die eine oder andere Atemübung ist fixer Bestandteil der Vorbereitung. Wir lernen Schritt für Schritt sicher zu fallen, was nicht nur im Training das Verletzungsrisiko minimiert, sondern auch im Alltag bei Stürzen Gröberes verhindern kann. Koordinations- und Kräftigungsübungen runden das Programm ab.

Danach wenden wir uns den Aikido-Techniken zu. Wir üben verschiedene Angriffe und Verteidigungsformen, die durch ihre runden und fließenden Ausführungen charakteristisch für Aikido sind. Am Rande werden wir uns auch mit einigen grundlegenden Aspekten der Selbstverteidigung befassen, allerdings möchte ich gleich vorweg nehmen, dass Aikido per se eine Kampfkunst und keine Methode zur Selbstverteidigung ist. Details dazu und zur Philosophie des Aikidos allgemein werden wir ebenfalls diskutieren.

Gegen Ende der Einheit kommen wir durch Atemübungen wieder zur Ruhe und nach einer kurzen Mediation verlassen wir energiegeladen 🙂 das Dojo (Übungsraum).

Im Sommer besteht bei Interesse die Möglichkeit, eine Kyu-Prüfung („Gürtelprüfung“) abzulegen. Details werden wir im Kurs besprechen.

Ich kann am Anfängerkurs nicht teilnehmen, möchte aber trotzdem Aikido lernen?

Kein Problem, kommen Sie einfach zu unseren Allgemeinen Trainings . Wir freuen uns auf Sie!

Weitere Fragen können Sie gerne per Email (info@aikikai-graz.at) oder telefonisch (0699/17141679) an mich richten. Ich freue mich, Sie kennenzulernen! Ruth Poltsch, Trainerin des Aikikai Graz.

 

Rumkugeln – herumkugeln [hɛrʊmˈkuːɡl̩n] sanft und rund – pumperlg’sund mit Aikido? Körper und Geist? Kampfkunst? Einer Brise Lebensweisheit?

Die Rumkugel, diese kleine delikate Süßigkeit, hat es mir angetan. Klein, kompakt, gehaltvoll. Rund und süß. Sympathisch. So sympathisch, dass sie sich Jahr für Jahr um die Weihnachtszeit ihren Weg vom Gaumen direkt auf meine Hüfte sucht um dort harmonisch zwischen Vanillekipferln und Muskulatur eingebettet ein Weilchen zu verweilen. Zugegeben, kaum merklich und doch bemerkt. „Zum Glück gibt’s da noch Aikido“, denke ich. Ebenfalls rund, kompakt, gehaltvoll. Darüber hinaus sympathisch, harmonisch, wegbereitend. Weniger Weg zwischen Gaumen und Hüfte sondern vielmehr Lebensweg  – wenn man so will. 

Und das Faszinierende daran? Hält nicht nur Rumkugeln unter Kontrolle sondern mit etwas Übung auch Körper, Geist und Gegenüber. He-rum-ge-kugelt wird auch und während ich mich vom Purzelbaum zu einer schonenderen Variante des Rollens hin wende, purzeln die Röllchen fast wie von selbst. Nämlich von meinen Hüften. Dem Angriff von Weihnachtskeksen und so manch‘ anderer Herausforderung sehe ich gelassen entgegen. Aikido sei Dank!

Neugierig? Machen Sie sich selbst ein Bild von Aikido. Jederzeit. Am besten gleich.

Waffentraining beim Dienstagtraining

Unser Trainer Werner Degen bietet neuerdings ein Waffentraining für alle Interessierte an. In seinen Trainings bietet er jeden ersten Dienstag des Monats einen Fokus auf Waffentechniken an.

Es bietet sich an für das Training die notwendigen Waffen zu kaufen. Ein Grazer Anbieter, mit dem wir positive Erfahrungen haben, ist FFS World. Der Kostenpunkt für Bokken, Jo und Tanto ist gesamt etwa 70 €. Aber auch falls ihr keine Waffen habt, lohnt sich ein Besuch. Vielleicht hat jemand eine zweite Waffe mit.

Kommt einfach vorbei!

Besuch beim Club der Jungdrachen

Am Montag, 2018/07/23, besuchten Werner und Peter den Club der Jungdrachen.

Auf Bitte des Jiu-Jitsu-Clubs diskutierten unsere Trainer mit den Kollegen das Ukemi. Das Ukemi ist ein zentrales Element der Falltechnik. Wir bezeichnen das Rollen Ukemi, welches wir gegenüber einer harten Landung oder einer Fixierung bevorzugen (natürlich angepasst an die gegebene Situation). Unsere Trainer kamen zur Schlussfolgerung, dass der wesentlichste Unterschied zwischen einem Aikido- und Jiu-Jitsu-Ukemi in der Zielsetzung liegt. In Aikid­ō nutzen wir die Rolle um uns vom Tori zu entfernen und schnell wieder angriffsbereit zu sein. Bei Jiu Jitsu scheint das Abfangen der Kräfte und die Fixierung im Vordergrund zu stehen.

Danke für diesen Austausch!

Ukemitraining von Werner Degen
Ukemitraining von Werner Degen
Herbert Smolana und Peter Poltsch
Herbert Smolana und Peter Poltsch
Club der Jungdrachen Gruppenfoto
Club der Jungdrachen Gruppenfoto

Meine Kyū-Prüfung

Am Freitag, dem 2018/06/29 um 20:00, fanden im Landessportzentrum im Zuge des Vereinstrainings Kyū-Prüfungen statt. Während die USI-Neulinge am Mittwoch zuvor ihre erste oder zweite Prüfung (5. und 6. Kyū) erfolgreich absolvierten, wurden im Zuge des Vereinstrainings die Kyūs 2–4 geprüft und vergeben. Danach wurde ich gebeten, mein Erlebnis in einem Blogpost zusammenzufassen.

Ich beginne meine Erzählung auf der Downloadseite. Es ist ein Tag vor meiner Prüfung. Ein neues Vereinsmitglied hat mich nach der USI-Prüfung darauf hingewiesen, dass das Ky­­ū-Prüfungsanmeldeformular nur als Bild mit geringer Bildgröße verfügbar ist und dies verbessert gehört. Das war eine gute Erinnerung, dass ich es selbst noch auszufüllen habe. Nach etwa 2h Arbeit habe ich das Formular auf Basis des Homepagedesigns entworfen und online gestellt. Beim Ausfüllen betrachte ich die Felder „Beginn mit Aikidō“ und „letzte Prüfung“. Zeit für einen Rückblick.

Mein Beginn datiert sich auf den Oktober 2012 zurück. Das USI-Training fand damals in der Hüttenbrennerstraße statt. Heute, am Tag des Schreibens, befindet sich dort eine Baustelle. Das alte Trainingsgebäude wurde abgerissen und wird seit langer Zeit durch eine neue Sportstätte ersetzt. Ob in Zukunft dort jemals wieder Aikidō trainiert wird, steht in den Sternen. Gewiss ist nur, dass Fußballer und Nachfolger von Arnold Schwarzenegger neue Trainingsmöglichkeiten bekommen. Das USI-Training in unserem Verein wurde seit geraumer Zeit in die Max-Well-Allee verlegt.

Die Aufschrift des Sportzentrums Hüttenbrennerstraße wird befestigt
Sportzentrum Hüttenbrennerstraße im Bau

Meine letzte Prüfung hatte ich vor ziemlich genau einem Jahr (2017/06/23). Nach längerer Zeit ohne Prüfungen haben mich meine japanischen Kollegen eingeladen an den Kyū-Prüfungen teilzunehmen. Im Wintersemester lernte ich sie kennen und erst im Februar beim Trainingscamp begann ich mit ihnen intensiv zu trainieren. Im März boten sie mir die Gelegenheit an, die ich dankend annahm. Bald darauf wurde die Liste an Techniken veröffentlicht. Ich soll mich auf den 3. Kyū vorbereiten. Da ich den 4. Kyū nie erhalten habe, fragte ich ob es manchmal vorkommt, dass Praktizierende einen Kyū überspringen. Die Antwort meines jap. Freundes gilt auch in Österreich: Ja. Wie sich später herausstellt hatte er bereits den 1. Dan und machte trotzdem mit seinen neuen Freunden an der Universität Kyū-Prüfungen nochmals mit.

Das Prüfungsprogramm ist genau festgelegt: Suwariwaza Shōmenuchi Ikkyō bis Yonkyō abwechselnd in Omote und Ura. Jeweils zweimal. Viermal Ryōte-dori Kokyū-hō. Danach wird in Tachiwaza mit neuem Uke (die stets älteren Jahrgangs aber mir möglicherweise unbekannt sind) gewechselt. Shōmenuchi Iriminage viermal. Gefolgt von Katadori Shihōnage Omote (2x) und Katadori Kotegaeshi (2x). Yokomenuchi Shihōnage Omote (2x) und Ura (2x) mit Fixierung.

Aufgrund einer Knieverletzung einen Monat zuvor durfte ich jedoch die gesamte Prüfung stehend machen. Die Prüfung dauerte gute 2 Minuten nach einer normalen Trainingseinheit bei heißestem Wetter in Ōsaka in einem niedrigen Raum mit provisorisch aufgestellten Ventilatoren. Die Vorbereitung mit Training auf Zeit war neu für mich, aber die Schwierigkeit für mich war es sich die Reihenfolge zu merken. Alle Älteren (und damit Ukes, die den Angriff ausführen) kannten sie, aber ich war damit abgelenkt nach jeder Technik „Hai!“ zu rufen und den jeweiligen Angriff mit einer Handbewegung anzufordern. Als ich bei Reihenfolgefehlern im Training nach europäischer Gewohnheit mit ironischem Humor/Grinsen reagierte, bekam ich die Anweisung „Don’t smile!“, worauf ich mich auch konzentrieren musste. Das Feedback war wie erwartet, dass es für mich schwierig sein muss mit so kleinen Japanern zu arbeiten und dass ich meine Hände mehr im Zentrum halten soll. Zweiteres glaube ich bis heute verbessert zu haben (oder ich habe einfach wieder mehr Spielraum bei europäischen Händen). Stolz war ich auch, dass eine Amerikanerin den 6. Kyū erreicht hat. Sie hat mir heimlich unterm Semester geschrieben, dass sie Angst vor Ukemis hat. Nach gemeinsamen Trainings und meinen Erklärungen aus anderem Blickwinkel konnte sie sich zu Ukemis aus dem Stand überwinden. Die Prüfung hat dies gezeigt.

2017/07/12 Kyū-Prüfung Ōsaka
2017/07/12 3. Kyū-Prüfung in Ōsaka

1 Jahr später ist es 1 Tag vor der Prüfung. Das Prüfungsprogramm ist anders. Während es beim 5. Kyū in Österreich noch hieß „es kommt alles, was wir trainiert haben“, heißt es beim 1. und 2. Kyū „alles“. Bezüglich der Techniken wusste ich nicht genau, was mich erwartet, aber ich vertraute auf meine Sprachkenntnisse und visualisierte mir nochmals meine Fehler im Training. Ruths Empfehlung mir eine Strategie für Tsuki, Jōdori und Nagenojō zurecht zu legen, nahm ich auch wahr. Was ich wirklich vorbereitete, war ein leichtes Krafttraining mit Gewichten. Die Kondition macht mir keine Sorgen, aber wenn die Arme beim 25. Mal noch gut mithelfen können, den Körper hochzustemmen, ist das beruhigend. Und diese Strategie ging auf. Für meinen 1. Dan muss ich definitiv noch technisch sauberer arbeiten und flexibler werden, aber das Feedback war ganz okay. Offensichtlich hätte ich das Tempo stärker reduzieren sollen. Am lustigsten fand ich jedoch das humorvolle „… und das Schlimmste von allen: ihr seid Abbilder von uns Trainern, was wir falsch machen!“. Solch eine humorvolle Selbstkritik habe ich in Japan nie gehört. Der österreichische Humor ist mir abgegangen.

2018/06/29 Kyū Prüfung Lukas
2018/06/29 2. Kyū-Prüfung im LSZ

Ach ja. In der Hüttenbrennerstraße lernte ich jene Person kennen, mit der ich ein Jahr in Japan war. Und bei der Prüfung sah ich nach langer Zeit die Person, mit der ich beim Training in der Hüttenbrennerstraße zum aller ersten Mal eine Technik vor allen anderen vorzeigte (ein aufregender Moment!). Und bei meiner Prüfung war ich mit meinem Kōshinage, wie schon bei meinem 5. Kyū, unzufrieden. So schließt sich der Kreis und wir blicken wieder nach vorne zu den nächsten Herausforderungen!

Sommertraining 2018

Wie jedes Jahr wechseln wir während der warmen Monate in ein Sommertraining mit geänderten Trainingszeiten.

Die letzten regulären Trainingseinheiten enden mit dem Do, 5. Juli 2018. Am Freitag (6. Juli 2018) gibt es ein Spezialtraining mit Grillerei an einem anderen Ort. Bitte sende uns eine Email, wenn du dabei sein möchtest.

Vom 7. Juli bis 15. Juli gibt es kein Vereinstraining. In dieser Zeit findet wieder der Lehrgang von Stéphan Benedetti (organisiert vom ASKÖ Aikidō Graz Verein) in Graz statt.

Ab dem Do, 19. Juli 2018 gibt es jeweils donnerstags von 19:00 bis 20:30 im LSZ Graz die Möglichkeit zu trainieren. Auch heuer wurde Peter wieder vom Steirischen Taekwon-Dō-Verband eingeladen, eine Trainingsstunde Aikidō abzuhalten. Diese findet am Donnerstag, dem 2. August 2018 19:00 bis 20:30 statt. Wir haben alle die Möglichkeit dort mitzutrainieren und es findet an diesem Tag kein eigenes Vereinstraining statt. Das letzte Sommertraining findet am 6. September statt.

Mit Di, 11. Sept 2018 gelten dann wieder die regulären Trainingszeiten.

Du warst noch nie bei unseren Trainings dabei? Bringe ein T-Shirt und eine Jogginghose mit und komme zu den genannten Sommerzeiten im Landessportzentrum Graz in der Halle 4 vorbei. Wir freuen uns und helfen dir beim Schnuppern.

Lehrgang mit Matti Joensuu, 6. Dan Aikikai

Auch dieses Jahr dürfen wir stolz einen Lehrgang mit Matti Joensuu ankündigen. Matti Joensuu, 6. Dan Aikikai vom Kimusubi Dojo, überzeugt uns jedes Jahr mit welcher Leichtigkeit sich Techniken durchführen lassen, wenn man mit der richtigen Einstellung an die Sache herangeht. Wir freuen uns ihn auch dieses Jahr in unserem Dojo zu begrüßen.

Der Lehrgang findet am 27. + 28. April 2018 (Fr + Sa) statt und umfasst 3 Einheiten. Trainingsort ist, wie für uns üblich, die Jahngasse in Graz. Wir freuen uns auf Teilnehmer aller Stufen. Für Anfänger ohne Gi genügt eine Trainingshose mit T-Shirt. Die Preise des Lehrgangs sind der Ausschreibung zu entnehmen.

Aikidolehrgang mit Matti Joensuu, 6. Dan Aikikai, 27.+28. April 2018

35 Jahre Aikido mit Peter Poltsch

Anlässlich seines 35 jährigen Aikido-Jubiläums folgten wir Anfang März der Einladung unseres Dojo-Leiters Peter zu einem Aikido-Lehrgang nach Schielleiten.

Frühlingshafte Temperaturen, traumhaftes Wetter und das wunderschöne Ambiente des Schlosses boten dazu den würdigen Rahmen.

Der Lehrgang stand unter dem Motto „IRIMI“, also sozusagen dem „Zur rechten Zeit am rechten Ort Sein“. Nämlich „hineingehen“, „drinnen sein“, will meinen, dort, wo eigentlich der Angreifer zu sein vermutet. Klingt kompliziert? Ist es auch. Zumindest für diejenigen unter uns, die nicht auf 35 Jahre Aikido-Erfahrung zurück greifen können … Und irgendwie entsteht immer öfter der Eindruck, dass nicht nur der Angreifer im Weg steht, sondern vor allem wir uns selbst.

IRIMI bedeutet übersetzt „hineingehen“

Zwei Arme, zwei Beine, dazwischen ein Körper, drauf der Kopf. Das alles soll zur rechten Zeit am rechten Ort sein? Ach ja, und entspannt natürlich. Ohne Entspannung hilft das ganze „IRIMI“ nichts. Und der Uke (Angreifer) muss natürlich auch seinen Beitrag leisten. Der muss nämlich angreifen. No na, was sonst. Tja, wenn’s so einfach wäre, müssten wir es nicht üben. Angreifen üben, damit der Partner sein „IRIMI“ verbessern kann. Und das ganze natürlich entspannt. Und adäquat. Und schnell.

GELASSENHEIT schafft Kontrolle

Klingt nach einer Lebensaufgabe? Ist es auch. Aber – nehmen wir es gelassen. GELASSENHEIT ist nämlich auch sehr wichtig. GELASSENHEIT üben, mit sich, mit anderen. Trainieren. Jahrzehntelang, ein Leben lang. Dann wird das schon 😉

Auf alle Fälle sind wir glücklich, dass Peter so geduldig und wohl auch gelassen mit uns ist. Dafür sind wir sehr dankbar, denn ohne seine Erfahrung wär’s um vieles schwieriger.

Zum Abschluss ein Ausblick. Wir freuen uns auf eine Fortsetzung des Lehrganges. Vielleicht nächstes Jahr im Frühsommer? Mehr zum Thema „IRIMI“ gibt es aber auf alle Fälle in den regulären Trainingseinheiten unseres Vereines. Wir freuen uns auf alle Interessierten.

Neugierig geworden? Kostenloses Probetraining jederzeit möglich! Komm‘ vorbei und lass‘ dich von der Faszination „Aikido“ anstecken 🙂